KPV Infocenter

Unten findest du Links und Auszüge (Feeds) von aktuellen Beiträgen der Websites des Gemeinde- und des Städtebundes. Die Feeds weiterer kommunalpolitischer Informationsanbieter kannst du mit den Links in der linken Spalte aufrufen. Durch den Datenimport kann es manchmal zu Problemen (Darstellung von Sonderzeichen und Umlauten, nicht funktionierende Links, etc). Wir bitten um Verständnis.

Feeds von Gemeinde- und Städtebund

Utl.: Tagung “SDGs auf lokaler Ebene und kommunale Zusammenarbeit“ am 14. November 2017 in Innsbruck

Was bedeuten die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen für die kommunale Ebene in Österreich und wie können Österreichs Städte zur kommunalen Entwicklungszusammenarbeit beitragen? Eine hochkarätige  Veranstaltung widmet sich heute, Dienstag, auf Einladung des Österreichischen Städtebundes, des KDZ-Zentrum für Verwaltungsforschung und der Stadt Innsbruck dem Thema Nachhaltigkeit und Entwicklung auf Ebene von Städten und Gemeinden.An dem Vernetzungstreffen  nehmen BürgermeisterInnen, kommunale PolitikerInnen, AmtsleiterInnen und zivilgesellschaftliche Organisationen teil.

Unter dem Titel “SDGs auf lokaler Ebene und kommunale Zusammenarbeit“ begrüßte die Innsbrucker Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer zahlreiche Städtevertreterinnen, aber auch ExpertInnen  für Entwicklungszusammenarbeit vom Bund, sowie internationale VertreterInnen wie Wouter Boesman, Direktor des Netzwerks für kommunale Entwicklungszusammenarbeit PLATFORMA.

„Wir freuen uns, dass sich Städte und Gemeinden diesem wichtigen Thema aktiv einbringen. Das sich die internationale Ebene, die nationale Ebene und Städte dazu vernetzen, ist für den Städtebund und  unsere europäische Dachorganisation RGRE ein wichtiges Anliegen“, sagte Thomas Weninger, Generalsekretär des Österreichischen Städtebunds.

Zwt.: eine von 17 Zielvorgaben: nachhaltige Stadtentwicklung

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung wurden im September 2015 von allen 193 UN-Mitgliedsstaaten einstimmig in der Generalversammlung verabschiedet. Auch Österreich hat sich zu ihrer Umsetzung verpflichtet. Die Ziele sind unteilbar und bedingen einander, sie betrachten erstmals Nachhaltigkeit nicht nur aus dem Blickwinkel der Entwicklungszusammenarbeit, sondern auch im Hinblick auf Sozialpolitik, Klima und Umwelt, Wirtschaftspolitik, internationale Beziehungen und Partnerschaften. Eines der 17 Ziele widmet sich ausdrücklich einer nachhaltigen Urbanisierung: Ziel 11 strebt inklusive, widerstandsfähige, sichere und nachhaltige Städte und Siedlungen bis 2030 an. Auch Ziel 16 legt ausdrücklich fest, dass es eine globale Aufgabe von Kommunen und anderen Regierungsebenen ist, als verantwortungsbewusste, rechenschaftspflichtige und inklusive öffentliche Behörde ihre Geschäfte abzuwickeln.

Zwtl.: Kommunale Entwicklungszusammenarbeit

Kommunen grün­den und pflegen Partnerschaften mit Städten in Afrika, Asien oder Lateinamerika, und auch in Europa. Sie engagieren sich in Klimapart­nerschaften, beteiligen sich beim Aufbau demokratischer Strukturen und vermitteln Know-how. Es geht hierbei immer mehr auch um wechselseitiges Lernen gleichberechtigter PartnerInnen. Das kommunale Engage­ment im Ausland findet seine Entsprechung im Inland: Kom­munen fassen Beschlüsse zur Fairen Beschaffung, gestalten Bürgerhaushalte, kooperieren mit Diasporagemeinschaften oder unterstützen die entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit.

Details und Programm unter: https://www.staedtebund.gv.at/services/termine/termine-details/artikel/un-sdgs-und-kommunale-entwicklungszusammenarbeit/

Rückfragehinweis: Österreichischer Städtebund

Feed-ID: 9, 14.11.2017

Hallo,
privates Eigentum ist der größte Wunsch der Österreicherinnen und Österreicher! Dabei kann der Traum vom eigenen Haus oder der eigenen Wohnung schnell zum Albtraum werden.
Nachdem unser kostenloser Erben-Ratgeber von Dir und über 5.000 Personen angefordert wurde, möchten wir nun wieder eine Hilfestellung zu einem weiteren Thema geben - natürlich kostenlos!
Wir haben eine Ratgeber-Serie zum Thema “Immobilien & Eigentum” erstellt, damit Du bei diesem wichtigen Thema gut informiert bist.

Jetzt kostenlos anfordern

Unser gemeinsames Anliegen ist die Rechtssicherheit in Österreich!
Damit der Traum vom eigenen Haus auch wirklich in Erfüllung geht.
Damit nach dem Ableben alles Rechtliche geregelt ist.
Damit wir unser Eigentum und unsere Werte nicht verlieren.

Bleiben wir gemeinsam ÖSTERRECHT§ICHER!

Liebe Grüße
Marion Aitzetmüller, Österreichische Notariatskammer

Feed-ID: 7, 3.11.2017

In den kommenden Jahren werden in Europa voraussichtlich mehr als hundert Milliarden Euro für Schul- und Bildungsbauten ausgegeben. Allein in den deutschsprachigen Ländern rechnet man derzeit mit Investitionen von mehr als 67 Milliarden Euro bis 2030. Obwohl immer mehr Fachleute wahrnehmen, welche bedeutende Rolle der Raum in der Pädagogik einnimmt, wird dieses Thema im Architekturstudium immer noch viel zu wenig und viel zu unstrukturierter bearbeitet. Auch in den Fortbildungsangeboten der Architektenkammern und/oder des öffentlichen Dienstes ist Bildungsbau bis heute ein unterrepräsentiertes Thema.

Zukunftsfähige Bildungsbauten des 21. Jahrhundert brauchen reale und digitale Lernräume, die auf robuste und einfache Weise flexibel sind und in denen die Pädagogik die Architektur mitgestaltet. Für eine solche Zusammenarbeit fehlt den verantwortlichen Bauträgern bisher das Know-how. Darüber hinaus gibt es aktuell europaweit in den Fachrichtungen Architektur, Pädagogik und Verwaltungswissenschaften keine nachhaltige, universitäre transdisziplinäre oder anwendungsorientierte Schulbauweiterbildung.

Das Erasmus+ Projekt PULS+ ist als multiprofessionelles Pilot-Projekt im gesamten deutschsprachigen Raumkonzipiert. Es bietet ein Aus- und Weiterbildungsprogramm, das sich an pädagogischer und architektonischer Praxis orientiert. An den Universitäten treffen dabei Fachleute der Architektur, des kommunalen Gebäudemanagements und der Schulentwicklung als professionelle Lerngemeinschaft aufeinander. Auch auf Masterstudierende der Studiengänge Architektur und Pädagogik nehmen daran teil. So verbinden sich höhere Bildung, Forschung, Wirtschaft und Verwaltung zu einem Wissens- und Erfahrungsfeld.

„Die ‚gute Praxis‘ der Bildungsformate in diesem Projekt beginnt und endet mit je einer Akademie, die der Reflexion, der Lernarchitektur und den persönlichen Lernzielen gewidmet sind“, so die Organisationsentwicklerin und Psychotherapeutin Rosa Strasser aus Wien. Der Kurs selbst besteht AUS den drei Modulen Lernen, Raum undEntwickeln sowie praxisbezogenen Reallabor-Workshops, Hospitationen und Exkursionen. Diese sind miteinander sowohl in den verschiedenen Partnerländern als auch international verzahnt. Der Universitätskurs qualifiziert zur Moderation, Begleitung und Beratung von schulischer Profil- und Lernraum-Entwicklung mit abschließenden Zertifikaten.

Rund um den Kurs sind eine Reihe von Aktivitäten und „Outputs“ geplant, die alle die nachhaltige Verankerung von Wissen und Erfahrung zum Schulumbau zum Ziel haben. Die Durchführung gemeinsamer Konferenzen, Symposien und öffentlicher Tagungen sowie zwei Publikationen, die das Thema aus der Perspektive der Pädagogik und der Architektur durchleuchten, sind in Vorbereitung. Eine als Open Educational Ressource (OER) aufgebaute Internet-Plattform wird als digitaler Lernraum und Wissensspeicher verfügbar gehalten. Auch ein damit verknüpfter Schulbau-Atlas in Form einer interaktiven Datenbank wird aufgebaut und Best-Practice-Beispiele als Ganzes und in besonderen Aspekten – wie z.B. Ganztag – darstellen und vergleichbar machen. 

Das Projekt PULS+ dient der Kooperation von Universitäten, Hochschulen, Akademien, regionalen Schulverwaltungen und Schulen. Insgesamt soll die Entwicklung bzw. Verzahnung von Theorie und Praxis, von Architektur und Pädagogik als auch von Verwaltung, Wirtschaft und Schulen erreicht werden. Daher sind einerseits Studierende und Lehrende in Hochschulen sowie andererseits Fachleute aus Behörden, Universitäten, Architekturbüros und Schulen angesprochen bzw.

Eine als Open Educational Ressource (OER) aufgebaute Internet-Plattform wird als digitaler Lernraum verfügbar gehalten und so eine zentrale Rolle als Wissensspeicher, in der Kommunikation der Themen und in der Verbindung von Akteuren und Themen spielen. 

Auch der geplante, damit verknüpfte Schulbau-Atlas wird in Form einer interaktiven Datenbank in einer Testversion aufgebaut. „Diese Datenbank wird Best-Practice-Beispiele als Ganzes und in besonderen Aspekten – wie z.B. Ganztag – darstellen und vergleichbar machen“, so Architektin Ursula Spannberger, die dieses Projekt verantwortet. 

In diesem Projekt ist der Österreichische Städtebund Kooperationspartner, da die Kommunen mit ihren Bildungseinrichtungen von diesem Tool ganz direkt profitieren können:

"Der österreichische Städtebund begrüßt die innovative Arbeit der PULS-Gruppe und insbesondere das Arbeitspaket zum Aufbau einer Internetplattform als Schulbauatlas. Seitens des Städtebundes besteht Interesse nach erfolgreicher Pilotierung des interaktiven Schulbauatlasses durch das ErasmusPLUS Programm, diesen weiter zu betreiben und durch Befüllung mit zusätzlichen Schulbeispielen aktuell und lebendig zu halten",  so Thomas Weninger, Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes im Letter of Intent.

Presseunterlagen abrufbar unter:
http://www.raumwert.cc/downloads/presse/

Feed-ID: 7, 24.10.2017

Der 3. Call im Programm Interreg Central Europe startet am 21. September 2017. Aus diesem Grund veranstaltet der National Contact Point Austria bei der Österreichischen Raumordnungskonferenz in Kooperation mit dem Bundeskanzleramt eine nationale Informationsveranstaltung zum 3. Call am 24. Oktober 2017.  Ziel der Veranstaltung ist es, das Programm Interreg Central Europe vorzustellen und Informationen zum 3. Call sowie zu den nationalen Rahmenbedingungen zu präsentieren:

INTERREG CENTRAL EUROPE: National Info Day 3. Call for Proposals
Dienstag, 24. Oktober 2017, 10:00 bis 17:00 Uhr (Registrierung ab 09:30 Uhr)
Haus des Sports, Prinz-Eugen-Straße 12, 1040 Wien
Zielgruppe:  Österreichische ProjektinteressentInnen an transnationalen ETZ-Kooperationsprojekten

Das detaillierte Programm zur Veranstaltung finden Sie auf der ÖROK-Webseite unter http://www.oerok.gv.at/eu-kooperationen/info-service-oesterreich/ncp-veranstaltungen.html
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung zur Veranstaltung bis zum 17. Oktober 2017 unter dem folgenden Link: https://www.reglist24.com/ce-infoday-call3

Der dritte Call for Proposals im Programm Interreg Central Europe wird am 21. September 2017 als 1-stufiges Projekteinreichverfahren gestartet. Projekteinreichungen sind bis 25. Jänner 2018 möglich. Alle 4 thematischen Prioritäten stehen für Einreichungen offen, allerdings werden in ausgewählten spezifischen Zielen nur noch eingeschränkte Themenstellungen möglich sein. Rund 60 Mio. Euro werden an Projekte im 3. Call vergeben. Nähere Informationen zum thematischen Fokus stehen hier zur Verfügung: http://www.oerok.gv.at/eu-kooperationen/etz-trans national-netzwerke/central-europe-2014-2020/programmumsetzung/projekteinreichung/call-3.html

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INTERREG CENTRAL EUROPE: 3. Call for Proposals
Deadline: 25. Jänner 2018
Einreichung: Online via eMS

Wir wünschen viel Erfolg bei der Projekteinreichung!

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INTERREG ALPINE SPACE: Beim diesjährigen REGIO STARS AWARD ist das Alpenraumprojekt SEAP_Alps unter den Finalisten! Bis zum 8. Oktober findet ein Publikumsvoting statt. Geben Sie Ihre Stimme für das Projekt hier ab!
Seitens Programm läuft bis zum 13. Oktober 2017 eine Ausschreibung zur Evaluierung der Kommunikationsstrategie, Effektivität, Partnerschaften und Einbindung von Stakeholdern. Nähere Informationen finden Sie hier.

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Joint Annual Forum – DTP & EUSDR
18./19. Oktober 2017 in Budapest

Das Danube Transnational Programm organisiert gemeinsam mit der derzeitigen ungarischen EUSDR-Präsidentschaft das 6. EUSDR Annual Forum in Budapest. Der erste Tag ist der Donauraumstrategie gewidmet und beschäftigt sich insbesondere mit den Themen Energiesicherheit, Infrastrukturentwicklung und Konnektivität. Am zweiten Tag steht das Programm Danube Transnational mit seinen Beiträgen zum Donauraum sowie andere Förderungsmöglichkeiten im Vordergrund. Anmeldungen sind noch bis 9. Oktober 2017 möglich: http://www.danube-forum-budapest.eu/

1. Call der DTP Seed Money Facility: Am 2. Oktober 2017 startet voraussichtlich der 1. Call der Seed Money Facility, der bis Anfang Dezember geöffnet sein wird. Ziel dieses Instruments ist es, die Entwicklung komplexer strategischer transnationaler Projekte zu unterstützen, die einen Beitrag zur Umsetzung der Donauraumstrategie im bestimmten vordefinierten Themen leisten. Nähere Informationen finden Sie hier.

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INTERREG EUROPE: Die Interreg Europe Policy Learning Plattformen sind jetzt online! Die Online-Plattformen bieten eine Reihe von Services an, welche den Austausch von Erfahrungen und Lösungen mit FachkollegInnen ermöglichen. Des Weiteren kann das Know-How der Interreg Europe Plattform-Experten genutzt werden. Melden Sie sich hier an, um die Services der Plattformen in Anspruch nehmen zu können: https://www.interregeurope.eu/policy-learning-platform/news/1591/join-the-online-policy-learning-platform-now/

Policy Learning Events in Sevilla und Mailand:
Die Interreg Europe Plattformen organisieren zwei Policy-Learning Veranstaltungen für Policy-Makers, Stakeholder und Praktiker, in denen Wissen und Erfahrungen ausgetauscht und auf Good Practices der Interreg Europe Projekte aufgebaut werden können. Das Event in Sevilla (17./18. Oktober) fokussiert auf Energie- und Ressourceneffizienz; die Veranstaltung in Mailand (19./20. Oktober) widmet sich den Themen Forschung und Innovation sowie KMU-Wettbewerbsfähigkeit. Melden Sie sich jetzt an!
Link Mailand: https://www.interregeurope.eu/policylearningmilan/  
Link Sevilla: https://www.interregeurope.eu/policylearningseville/

Nähere Informationen zu den transnationalen und interregionalen ETZ-Programmen sowie zu Makroregionalen Strategien finden Sie auf der ÖROK-Webseite unter www.oerok.gv.at/eu-kooperationen

Feed-ID: 7, 24.10.2017

Nähere Informationen unter dem Link http://www.walk-space.at/index.php/bewusstsein/fussgaengerfreundliche-kommunen

Begegnungsraum Kooperativer grüner Anger

Mit fußgängerfreundlichen Grüßen,
Martina Strasser, Dieter Schwab
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walk-space.at - der Österreichische Verein für FußgängerInnen
DI Martina Strasser
Tel: +43 699 1967 8414
Mail: martina.strasser@walk-space.at
www.walk-space.at
 

Feed-ID: 7, 17.10.2017

Viele von Ihnen kennen vermutlich unsere Initiative “Österrecht§icher”. Wir haben sie ins Leben gerufen, um bei den Österreicherinnen und Österreichern das Bewusstsein für das Thema Rechtssicherheit zu stärken, denn wir alle sind zurecht stolz auf unser verlässliches und sicheres Rechtssystem.

“Österrecht§icher” soll genau dort für Information sorgen, wo sich immer mehr Menschen informieren - in den sozialen Netzwerken. Über 23.000 Menschen folgen mittlerweile unserer “Österrecht§icher”-Facebookseite.

Auch die dreiteilige Ratgeberserie zum Thema Nachlassregelung wurde über diesen Kanal kommuniziert und mehr als 5.000 Personen haben diese bereits angefordert. Unser Ziel war es, die Österreicherinnen und Österreicher besser über dieses wichtige Thema zu informieren und die Funktion der Notarin oder des Notars bei der Nachlassregelung näher zu bringen.

Umfragen zu Folge ist Immobilieneigentum ein großer Wunsch der österreichischen Bevölkerung. Daher haben wir eine weitere Ratgeberserie erstellt. Diese soll rechtliche Informationen rund um’s Thema Immobilien geben und auf die Beratung durch eine Notarin oder einen Notar hinweisen.

Die dreiteilige Ratgeberserie besteht aus:
+ den wichtigsten Fragen und Antworten beim Immobilienerwerb
+ den Fallen beim Immobilienerwerb
+ einem Vorbereitungsbogen zum Immobilienerwerb

Ich lade Sie ein, die digitale Ratgeberserie hier https://oesterrechtssicher.at/infos/eigentum zu Ihrer Information anzufordern. Diese wird dann digital per E-Mail übermittelt.

Österreichische Notariatskammer
Landesgerichtsstraße 20
1010 Wien
Telefon  +43/1/402 45 090
Telefax  +43/1/406 34 75
www.notar.at

Feed-ID: 7, 10.10.2017

Als „bedauerlich und sehr problematisch“ bezeichnete heute Thomas Weninger, Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes das Scheitern des Vergabepakets im Nationalrat.  „Die Beschlussfassung wäre dringend notwendig gewesen, es entsteht eine Rechtsunsicherheit die zu massiven Problemen bei der Vergabe von wichtigen Infrastrukturprojekten führen könnte“, so Weninger.

Nach ursprünglich erfolgreichen Verhandlungen auf ExpertInnenebene war das sogenannte „Vergabepaket“ vor dem Sommer im Ministerrat gescheitert. Grund dafür war, dass die ÖVP ihre Zustimmung zum Paket mit einer verpflichtenden Direktvergabe im ÖPNV-Bereich verknüpft hat. Durch diese Junktimierung konnte schließlich keine Mehrheit für wichtige – bereits ausverhandelte – Gesetzesvorhaben gefunden werden.

 „Es ist höchst bedauerlich, dass es dadurch nicht nur für die Städte und Gemeinden sowie öffentlichen Unternehmen, sondern auch für die Wirtschaft zu einer fortgesetzten Rechtsunsicherheit kommt – es ist völlig unklar, inwieweit das Bundes-Vergabegesetz  2006 noch anwenden ist beziehungsweise welche Bestimmungen der neuen EU-Vergaberichtlinien sind bereits anwendbar sind“, gab Weninger zu bedenken.

Auch Heidrun Maier-de Kruijff, Geschäftsführerin des Verbandes der öffentlichen Wirtschaft und Gemeinwirtschaft Österreichs (VÖWG) kritisiert die Situation: „Die beiden Gesetzesmaterien müssen sachlich getrennt betrachtet werden auch in Hinblick darauf, dass Österreich den maximalen Gestaltungsspielraum erhält, um die EU-Vorgaben umzusetzen“.

Die Folgen der derzeitigen Rechtsunsicherheit könnten für Städte und Gemeinden dramatisch sein“, warnt Städtebund-Weninger. „Wichtige Bauvorhaben könnten aufgrund der Rechtsunsicherheit verzögert werden oder empfindlich teuer werden“. So habe Italien bereits angekündigt, mögliche Nachteile anzufechten, wenn es bei internationalen Ausschreibungen nicht zum Zuge kommt.

Zwtl.: Das Vergabepaket
Gemeinsam mit dem neuen Bundesvergabegesetz sollte auch ein Bundesgesetz über die Vergabe von Aufträgen (Bundesvergabegesetz 2017), ein Bundesgesetz über die Vergabe von Konzessionsverträgen (Bundesvergabegesetz  Konzessionen 2017) und ein Bundesgesetz über die Regelung des Rechtsschutzes für Vergaben des Bundes im Öffentlichen Personenverkehr (Bundesvergaberechtsschutzgesetz Öffentlicher Personenverkehr) beschlossen werden. Das Gesamtpaket hätte noch vor dem Sommer beschlossen werden sollten, wurde aber am 26.6. wieder von der Tagesordnung des Verfassungsausschusses genommen.

Mehr unter: www.staedtebund.gv.at

Rückfragehinweis für Medien:

Saskia Sautner, Österreichischer Städtebund, Kommunikation:
Tel.: +43 1 4000 89990, Mobil: +43 676 8118 89990;
E-Mail: saskia.sautner@staedtebund.gv.at; www.staedtebund.at

Feed-ID: 9, 4.10.2017

Mit 15. September 2017 wurde der URBACT-Call zur Bildung von Transfer-Netzwerken geöffnet. Projektanträge können bis zum 10. Januar 2018 eingereicht werden. Danach wählt URBACT bis zu 25 Transfer-Netzwerke aus, die eine Förderung erhalten. Bei den Transfer-Netzwerken gibt eine Stadt (Lead Partner) ihre Erfahrungen in einem bestimmten Bereich der integrierten Stadtentwicklung an ihre Netzwerkpartner weiter, die diese dann für ihren lokalen Kontext adaptieren. Lead Partner können ausschließlich diejenigen Städte werden, die im Juni 2017 von URBACT zur "Good Practice City" gekürt wurden.

Europäische Woche der Regionen und Städte: URBACT veranstaltet zwei Workshops

Melden Sie sich noch bis zum 30. September 2017 zur Europäischen Woche der Regionen und Städte 2017 in Brüssel an. Auch URBACT wird dort mit zwei Workshops vertreten sein: In einem können Sie sich persönlich über den URBACT-Call für Transfer-Netzwerke informieren (siehe oben). Im anderen geht es darum, inwieweit Städte und Regionen die öffentliche Auftragsvergabe als Hebel für Veränderungen und den Umgang mit Herausforderungen nutzen können. Lesen Sie mehr.

URBACT Good Practice Cities: Welche Beispiele aus Deutschland und Österreich wurden gekürt?

Die deutschen Städte Altena, Chemnitz, Hamburg, Pforzheim und München sowie die österreichische Kommune Korneuburg wurden neben 91 anderen EU-Städten als URBACT Good Practice Cities ausgezeichnet. Mit welchen erfolgreichen Stadtentwicklungs-Konzepten Sie sich bei der großen Konkurrenz durchsetzen konnten, lesen Sie hier.

Stay Tuned! Schulabbrechern die "Türen offen halten"

Jedes Jahr brechen in Europa 630.000 Jugendliche die Schule oder Ausbildung ohne Abschluss ab. Damit schließt sich für sie gewissermaßen eine Tür – eine Tür der Chancen und Möglichkeiten. URBACT-Experte Ian Graham legt in seinem Artikel dar, wie die Partnerstädte des Stay Tuned!-Netzwerkes dieses Problem angehen und was man bei der Umsetzung von Konzepten gegen einen frühzeitigen Schulabbruch beachten muss. Aus Deutschland ist die Stadt Berlin Partner bei Stay Tuned!. Zum Artikel von Ian Graham.

Bei Fragen können Sie gerne auf uns zukommen.


Mit den besten Grüßen,
Martina Bach 
Österreichische Raumordnungskonferenz
Email: bach@oerok.at
Tel.: +43 (1) 53 53 444 - 22

Feed-ID: 7, 25.9.2017

DEMOCRACitY

Wir laden herzlich zur Eroeffnung des unglaublichen 8. urbanize! Festivals und der AzW-Ausstellung ACTOPOLIS. Die Kunst zu handeln inklusive grandiosem Subchor Sing-Along, aktivierender Mayor for 10 min Intervention von Zeppelin/Bukarest und unwiderstehlicher Einladung zum Demokratie anzetteln mit #analogposting!
Welcome! Join us!

Change begins in the cities!
lautet das Credo einer neuen urbanen Bewegung, die sich einer umfassenden Re-Demokratisierung der urbanen Gesellschaft verschrieben hat. In Barcelona und zahlreichen Staedten weltweit erfinden die Radical Cities Stadtpolitik neu und erproben gemeinsam mit ihren Buerger*innen aktiv Strukturen des Gemeinsamen und Formen solidarischen Zusammenlebens. Was macht die Stadt zum Hoffnungsort fuer demokratischen Wandel? Welche Rolle kommt den Buerger*innen in einer Stadtpolitik bottom-up in der Praxis zu? Wie viel Potenzial auf demokratische Erneuerung steckt in Architektur und Stadtplanung? Und wer hat eigentlich ein Recht auf Stadt?

Das 8. urbanize! Festival laedt mit int. Gaesten ins Festival-Wohnzimmer im Architekturzentrum Wien zu Vortraegen und Diskussionen, Workshops für Erwachsene und Kinder, Interventionen, Filmen, Konzerten und Stadterforschungen. Gemeinsam mit dem Social Design Studio der Universitaet fuer angewandte Kunst rufen wir im Az W den Place Internationale aus: Einen Ort der Solidaritaet statt der Angst, der aktiven Selbstermaechtigung statt der passiven Laehmung, der gemeinsamen Arbeit an einer gerechteren und lebenswerteren urbanen Zukunft.

Zum Programm

Mit: Oriol Corbella/Barcelona en Comu, Andrew Herscher, Antonio Cosme / Detroit Resists (Detroit), Iva Cukic / Ministry of Space, Ksenija Radovanovic / Ne davimo Beograd (Belgrad), Nasim Lomani / Hotel City Plaza (Athen), Jochen Becker / metroZones (Berlin), Stefan Rost / Mietshaeusersyndikat (Freiburg), Andreas Hofer / Mehr als Wohnen (Zuerich), Ute Fragner / WoGen (Wien), Valerio Muscella / 4Stelle Hotel (Rom), Constantin Goagea, Daniela Palimariu / Zeppelin (Bukarest), Bikes and Rails (Wien), Subchor (Wien), Michele Lancione / Community Productions (UK), Emanuelle Agati / Palestra Popolare Quarticciolo (Rom), EINANDERbewegt (Wien) u.v.m  

urbanize! bedankt sich bei allen Kooperationspartner*innen und Foerder*innen:

Az W - Architekturzentrum Wien ||  Social Design/Universitaet fuer angewandte Kunst || 

Bundeskanzleramt Kunstsektion || Wien! voraus. Das Zukunftsressort. Geschaeftsgruppe Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BuergerInnenbeteiligung || Wien Kultur || Wirtschaftsagentur Wien / Kreativabteilung departure || Arbeiterkammer Wien || Kunsthalle Wien || Urbane Kuenste Ruhr || Goethe Institut|| BIG Bundesimmobiliengesellschaft || UNOs ||  Bahoe Books || RIAT || Hunger auf Kunst und Kultur || Recht auf Stadt Wien || Jungle World || Radio Orange ||

Feed-ID: 7, 20.9.2017

Das Institut für Föderalismus ist übersiedelt
Nach fast 40 Jahren verabschiedete sich das Institut für Föderalismus im August dieses Jahres vom Büro in der Maria-Theresien-Straße 38b. Die Übersiedelung an die nur wenige hundert Meter südöstlich gelegene Adresse Adamgasse 17 konnte erfreulich reibungslos vollzogen werden. Die neuen Räumlichkeiten weisen büro- und arbeitstechnisch deutliche Vorzüge gegenüber dem alten Standort auf. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Plan V
Bundeskanzler Christian Kern hat seine Liebe zur direkten Demokratie entdeckt und den Österreichern für den Fall einer Regierungsbeteiligung der SPÖ eine Volksbefragung über eine Verwaltungsreform versprochen. Danach würde sich die Regierung an die Umsetzung machen und das fertige Paket einer Volksabstimmung unterziehen. Schon jetzt findet die SPÖ, dass Bildung, Gesundheit und Pflege zentral, also von Wien aus, geregelt werden sollen. MEHR >

Ausschluss des gemeindeinternen Instanzenzuges – zieht Oberösterreich nach?
Seit der Verwaltungsgerichtsbarkeits-Novelle 2012 besteht für den Materiengesetzgeber die Möglichkeit, in Angelegenheiten des eigenen Wirkungsbereiches der Gemeinde den zweistufigen Instanzenzug auszuschließen (Art 118 Abs 4 B-VG). Ziel der bisherigen einfachgesetzlichen Umsetzungen auf Landesebene war eine Beschleunigung von Verfahren sowie Kostenersparnis für alle Beteiligten. Dabei hat Tirol bislang als einziges Bundesland diese Möglichkeiten konsequent genutzt und damit gute Erfahrungen gemacht. Jetzt will Oberösterreich nachziehen. MEHR >

Veranstaltungsankündigung: „Gemeindekooperation. Übung oder Notwendigkeit?“
Termin: Freitag, 17. November 2017, 09.30 Uhr bis ca. 12.30 Uhr
Ort: Hypo Landtagssaal, Hypo-Passage 1, 6900 Bregenz
Die Veranstaltung ist verschiedenen Fragen rund um die Thematik Gemeindekooperationen bzw. interkommunale Zusammenarbeit gewidmet. Zu Beginn wird im Rahmen von vier Fachinputs ein Überblick vermittelt. Abgerundet wird die Veranstaltung mit einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion zur Frage „Braucht es mehr Verbindlichkeit in der interkommunalen Zusammenarbeit?“. MEHR >

Veranstaltungsankündigung: „Verwaltung im Sozialstaat des 21. Jahrhunderts“
Die Herbsttagung der österreichischen Verwaltungswissenschaftliche Gesellschaft findet am 14. und 15. September im Kuenburgsaal, Neue Residenz Salzburg, statt. Die Tagung beginnt mit Grundsatz- und Finanzierungsfragen, setzt sich dann mit der Vielfalt der Organisationsmodelle im Leistungs- und Vorsorgestaat auseinander, behandelt die internationale, insbesondere die europäische Dimension und schließt mit aktuellen österreichischen Rechtsfragen. MEHR >

Neuerscheinung: „Tourismus und Multi-Level-Governance im Alpenraum“
Der von Peter Bußjäger und Christian Gsodam herausgegebene Band 124 der Schriftenreihe des Instituts für Föderalismus ist im August 2017 erschienen. Zentrales Thema ist der Tourismus, der für die Alpenregionen eine enorme wirtschaftliche Bedeutung hat. Seine Auswirkungen auf die Umwelt und das Gesellschaftsgefüge im Alpenraum zwingt aber auch, neue, innovative Wege hin zu einem nachhaltigen, umweltschonenden Tourismus zu beschreiten. Zielgerichtete und unbürokratische Investitionen für kleine und mittlere Unternehmen sowie Familienbetriebe sind dabei besonders nötig. All dies erfordert ein Tätigwerden sowohl der europäischen, nationalen, regionalen und lokalen Ebenen, wobei der grenzüberschreitenden Kooperation eine wichtige Rolle zukommt. Tourismus ist daher mittlerweile ein typischer Gegenstand von Multi-Level-Governance im Alpenraum, womit sich der demnächst erscheinende Band befasst.

Ankündigung Neuerscheinung: „41. Bericht über den Föderalismus in Öst erreich (2016)“
Im September 2017 wird der mittlerweile 41. Föderalismusbericht erscheinen. Dieser dokumentiert die Entwicklung des österreichischen bundesstaatlichen Systems im Berichtsjahr 2016. In insgesamt acht Kapiteln werden Rahmenbedingungen und öffentliche Wahrnehmung des Föderalismus in Österreich, Entwicklungen auf Bundes- Landes- und Gemeindeebene, Neuerungen im Bereich des finanziellen und kooperativen Föderalismus, die aus bundesstaatlicher Sicht relevante Judikatur sowie die Tätigkeit des Instituts für Föderalismus dargestellt.

Institut für Föderalismus
Adamgasse 17
6020 Innsbruck
T + 43.512.574.594
E institut@foederalismus.at
 

Feed-ID: 7, 20.9.2017

Wie bereits bei der letzten Bundespräsidentenwahl recht erfolgreich eingesetzt, wird auch diesmal seitens des BMI wieder ein e-learning Tool zur Einschulung für die Nationalratswahl 2017 zur Verfügung gestellt.

Sie erreichen dieses Programm unter dem nachfolgenden Link:  https://www.bmi-elearning.at/

Feed-ID: 7, 29.8.2017